×

GIB DEIN SUCHWORT EIN UND DRÜCKE ENTER

Lädt gerade...
Kultur

Unsere 3 Lieblingsdenkmäler in Stuttgart

Max Hailer Max Hailer - Redakteur

Unsere 3 Lieblingsdenkmäler in Stuttgart

Der 18. April ist der Internationale Denkmaltag. Ein Tag, an dem unser kulturelles Erbe gefeiert wird.

Zu diesem Anlass haben wir uns entschlossen, etwas zu tun, was schon lange fällig war: die Wahl unserer Lieblingsdenkmäler in Stuttgart. Wir haben sie nach der strengen Definition des Wortes Denkmal ausgesucht. Das heißt: Bauwerken und Skulpturen, die als Erinnerung an vergangene Ereignisse und Menschen dienen.
Die folgenden 3 sind diejenigen, die wir aus dem einen oder anderen Grund am beeindruckendsten und/oder charmantesten finden

Denkmal für Häberle und Pfleiderer

Bild: Sabine Mützel / stuttgart.stadtfuehrungen.de

Heutzutage sind sie vielleicht nicht mehr so berühmt (der Autor gesteht, sie bis vor Kurzem nicht gekannt zu haben), aber Willy Reichert und Oscar Heiler sind zwei wirklich legendäre Entertainer und Komiker der Stuttgarter Geschichte. Mit ihren urkomischen Sketchen im schwäbischen Dialekt trugen sie dazu bei, den Bekanntheitsgrad des typischen Schwaben in ganz Deutschland zu verbreiten. Aber nicht nur wegen ihnen mögen wir dieses Denkmal. Die Skulpturen der beiden Männer und ihres Hundes haben durchaus einen besonderen Alltags-Charme – sie scheinen sogar ein typisches Gespräch zwischen Nachbarn darzustellen.

Eberhardsgruppe

Die Eberhardsgruppe ist der Beweis, dass wir in Stuttgart genauso schön oder noch schöner Kunst machen können als im klassischen Griechenland. Dieses Denkmal ist Fürst Eberhard I. gewidmet, der nach dem Gedicht Der reichste Fürst von Justinus Kerner der reichste Adelige war, weil er „mein Haupt kann kühnlich legen jedem Untertan in Schoß“. Von diesem anderen Grund des Stuttgarter Stolzes einmal abgesehen, besitzen die Skulpturen eine einzigartige Plastizität, wie man sie nur in den klassischen Kunstwerken eines Museums von Weltruf findet.

Jubiläumssäule

Nun, wir konnten keine Liste von Denkmälern erstellen und die Jubiläumssäule nicht einbeziehen. Sie entspricht einfach der Definition von beeindruckend. Erbaut zwischen 1841 und 1846, um den 60. Geburtstag von König Wilhelm I. von Württemberg und seinen 25 – jährigen Regierungsjubiläum zu feiern, ist sie aus gutem Grund eines der beliebtesten Fotomotive der Stadt.

So viele sind die Details der Reliefs, Inschriften und Statuen, dass man einen ganzen Nachmittag damit verbringen könnte, die ihr gewidmete Wikipedia-Seite zu studieren. Oder noch besser, auf dem Schlossplatz um ihr herumzugehen.

Tags: stadtpass