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Roboter können jetzt Parkour machen – und zwar besser als wir

Max Hailer Max Hailer - Redakteur

Roboter können jetzt Parkour machen – und zwar besser als wir
Die Zukunft ist wohl schon früher da, als gedacht.

Gestern haben wir und noch gefreut, wenn Siri unseren Befehl verstanden hat. Heute durchqueren Roboter Parkours besser als so mancher trainierter Mensch. Wir sind schwer beeindruckt – und auch etwas verängstigt.

Den Parkour läuft das Modell „Atlas“, bestehend aus 28 hydraulischen Gelenken, die größtenteils im 3D-Drucker entstanden. Atlas ist 1,5 Meter groß und wiegt dabei stolze 89 Kg. Es kann bis zu 2,5 m/s erreichen, und seine Schöpfer sagen, dass seine Bewegungen „von menschlichen Verhaltensweisen inspiriert“ sind – allerdings wurden sie offensichtlich nicht von uns inspiriert, wenn man bedenkt, wie gut wir im Parkour sind.

Auf jeden Fall stammen die Roboter, die in diesem Video Rückwärstsaltos machen, aus dem Boston Dynamics Lab. Das Robotik-Unternehmen gilt als eines der am weitesten fortgeschrittensten seiner Art. Zunächst entwickelte und forschte Boston Dynamics für das US-Militär. Mittlerweile zeigen jedoch auch Unternehmen Interesse an den Robotern und so hat Hyundai 80% der Firma aufgekauft.

Aber abgesehen davon, dass er uns sprachlos macht, was ist der eigentliche Nutzen dieses Roboters? Atlas wurde für die DARPA Robotics Challenge (DRC) entwickelt, einen Wettbewerb, der die Entwicklung von fortschrittlichen Robotern beschleunigen soll. Ziel ist es, dass die Roboter den Menschen bei der Bewältigung künftiger Naturkatastrophen und von Menschen verursachter Katastrophen schrittweise unterstützen.

Das Boston Dynamics Lab hat viele spannende Videos auf seinem Youtube-Channel, die euch Einblicke in die Forschung des Unternehmens geben. Wir sind schwer beeindruckt und fühlen uns zugleich daran erinnert, unsere Sport-Skills wieder in Angriff zu nehmen. Denn nun müssen wir Menschen uns wohl dranhalten, um nicht überflüssig zu werden.